Erste IRENA-Vollversammlung in Abu Dhabi beschließt Budget für 2011

Bild vergrößern Die erste Vollversammlung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hat am 05.04.2011 in Abu Dhabi ihr Arbeitsprogramm und das Budget für 2011 mit einem Gesamtvolumen von gut 25 Millionen US-Dollar beschlossen. Mit der Wahl von Adnan Amin zum Generaldirektor und der Bestätigung von Abu Dhabi als Sitz des Sekretariats sind die Grundlagen für einen schnellen Aufbau gelegt.

Staatssekretär Becker, Botschafter Brandes und Adnan Amin bei der Unterzeichnung des Sitzabkommens Bild vergrößern Staatssekretär Becker, Botschafter Brandes und Adnan Amin bei der Unterzeichnung des Sitzabkommens (© Racha Haidar) Umwelt-Staatssekretär Jürgen Becker, der an der Vollversammlung teilnahm, sagte: "Innerhalb von nur zwei Jahren haben 149 Staaten und die Europäische Union das Statut gezeichnet, 69 Staaten haben bereits ratifiziert. Dies ist ein überwältigender Erfolg der deutschen Initiative zur Gründung von IRENA und zeigt die große Unterstützung, die IRENA und damit der Ruf nach dem Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit erfahren." Bei der Unterzeichnung des Sitzabkommens gab Becker bekannt, dass Deutschland das IRENA-Innovations- und Technologiezentrum (IITC) in Bonn mit gut drei Millionen US Dollar unterstützt.

Neben den Finanz- und Rechtsregularien verabschiedete die Vollversammlung das IRENA-Arbeitsprogramm und das Budget für 2011.

Info

IRENA, die erste internationale Organisation, die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentriert, will die Nutzung der erneuerbaren Energien weltweit voranbringen. Schwerpunkt wird die Beratung ihrer Mitgliedsstaaten sein, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um Kompetenzen aufzubauen sowie Finanzierung und den Technologie- und Wissenstransfer für erneuerbare Energien zu verbessern. Ausgestattet mit 25 Millionen US-Dollar und künftig 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird IRENA Szenarien, Potenziale und Technologiekosten analysieren und Politikberatung anbieten. Dazu wird IRENA eng mit internationalen Organisationen wie der Internationalen Energie-Agentur (IEA) sowie mit Netzwerken wie REN21 zusammenarbeiten.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit